Gerüstbau mit Rigs und Stativen

Um die Kamera in die richtige Position zu stellen, empfehlen sich ein geeignetes Stativ sowie ein Kamerarig. Das Rig ist eine Einfassung der Kamera, an der du verschiedene Module, wie den Rekorder, befestigen kannst. Außerdem bringt ein Rig die Flexibilität, die Kamera auch bei einem Außeneinsatz nutzen zu können. Ein Rig ist nicht Pflicht, aber kann nicht schaden, wenn man auch einen Teleprompter mit zum Einsatz bringen will.

Sind teure Stative sinnvoll?

Bei den Stativen ist wieder nachdenken angesagt. Denn ist die Investition in ein teures Stativ sinnvoll oder nicht? Meist ist die Situation in den Green Screen Studios wie folgt: Es sind ein Moderator und maximal eine weitere Person für die Kamera und den Ton anwesend. Bei 90% aller Green Screen Produktionen sind keine Kamerafahrten gewünscht und daher fällt die Wahl wohl eher auf ein feststehendes Tripod-Stativ. Bei einem Kamera-Objektiv-Rekorder-Rig-Gewicht von 7-12 Kilogramm ist ein stabiles Stativ ab 150 Euro vollkommen ausreichend. Es sollte in alle Richtungen verstell- und gut feststellbar sein. Überprüfe die Schrauben und Griffe vor dem Kauf auf Haltbarkeit. Oft werden günstige Tripod-Stative mit Plastikgewinden verkauft, die nach ein paar Verstellungen an der Kameraposition bereits Schaden nehmen und das Feststellen kaum noch möglich ist.

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